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Mals im Vinschgau von A – Z

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20. August 2018 / O

O wie OBERWIND

Die Malser Haide wird regelmäßig vom berüchtigten „Oberwind” heimgesucht, einem trockenen, nordwestlichen Fallwind, der gemeinsam mit den Waalen, der Sonne, dem Frost und der Hitze über die Jahrhunderte die Landschaft und die Menschen geformt hat.
Im Tiroler Boten von 1867 heißt es auf Seite 400:
„Wer kommt über die Haid ohne Wind,
durch Burgeis ohne Sünd,
durch Mals ohne Spott,
der hat wohl Gnad vor Gott”.

20. August 2018 / O

O wie ORDNUNGSKRÄFTE

in der Gemeinde Mals (alphabetische Reihenfolge):
CARABINIERI: 24h-Bereitschaftsdienst-Telefon: 112. Carabinieri in Mals:
Anschrift: Bahnhofstraße 35
I-39024 Mals (BZ)
Telefon: (0039)-0473-831115
FORSTBEHÖRDE: Marktgasse 6
39024 Mals (BZ)
Telefon: (0039)-0473-831103
GEMEINDEPOLIZEI: Der für die gesamte Gemeinde Mals zuständige Gemeinde polizist ist Gerald Burger, erreichbar unter der Anschrift der Gemeinde Mals selber:
Bahnhofstraße N°19
39024 Mals (BZ)
Tel: (0039)-0473-831117
Fax: (0039)-0473830310
Email: info@gemeinde.mals.bz.it
www.gemeinde.mals.bz.it
Der erste Gendarmerieposten der Gemeinde Mals wurde 1881 eingerichtet und der erste Gendarm (= Polizist) hieß Stephan Urschütz.
POLIZEI: 24h-Bereitschaftsdienst-Telefon: 113. Polizei in Mals
Anschrift: Mals: Bahnhofstraße 37
I-39024 Mals (BZ)
Telefon: (0039)0473-836311

20. August 2018 / O

O wie Ortler

Ortler - Nordwand
Der Ortler und seine mächtige Nordwand

Mit 3905 m ist der Ortler der höchste Berg Tirols und wurde 1804 von Pichler Josef (dem „Psairer Josele”, Jäger auf Schloss Churburg) im Auftrag von Erzherzog Johann von Österreich erstmals bestiegen.
Er besteht größtenteils aus Hauptdolomit, ist stark vergletschert und ist auch der Hauptgipfel der gleichnamigen Ortlergruppe. Alle Routen zum Gipfel sind anspruchsvolle Hochtouren, von denen der Normalweg über die Payerhütte – also von Norden her – die am meisten begangene ist. Die (noch stark vergletscherte) Nordwand des Berges gilt als die größte und schwierigste Eiswand der Ostalpen.
Während des Ersten Weltkriegs richtete die Österreichische Armee auf dem Berg die mit mehreren Geschützen ausgestattete höchstgelegene Stellung dieses Krieges ein.
Der Ortler dominiert mit seiner Höhe und Wucht den südlichen Horizont des Oberen Vintschgaus.

Der Autor bei der Durchsteigung der Ortler Nordwand im Oktober 1983
20. August 2018 / P

P wie PAARLBROT

Paarlbrot
Literatur-Paarlbrot 2012

Das typische Vintschger Brot ist das dunkle Paarlbrot: Dem Teig aus Roggen werden einige lokale Kräuter und Gewürzmischungen sowie Brotklee, Fenchel- und Kümmelsamen beigemengt. Die Form, eine flache 8 (acht) aus zwei runden, aneinandergefügten Laiben, hat dem Brot seinen Namen gegeben. Das Ur-Paarl ist die älteste Variante des Paarlbrotes aus dem Vintschgau. Die kleinen runden Brote werden mit lokalem Roggen, Dinkel und Sauerteig hergestellt.
Ehe die endlosen Apfelbaumplantagen Einzug gehalten haben, galt der Vintschgau als die Kornkammer Tirols. Das Hauptgetreide war und ist der Roggen (Secale cereale). In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Vintschgau auf ca. 4.500 ha Roggen angebaut, das entspricht einem Achtel der gesamten Roggenernte im Alpenraum. Der Untere und der Mittlere Vintschgau sind durch die Intensivkulturen eintönig geworden, während die im Oberen Vintschgau (noch) vorherrschende Grünlandwirtschaft dem Tal schärfere Konturen und mehr Profil verleiht.

20. August 2018 / P

P wie PALABIRNE

Der Palabirn-Baum ist ein starkwüchsiger, frostharter Baum, der eine hell- bis schwarzgraue Rinde hat, die mit tiefen Quer- und Längsrissen gefurcht ist. Den alten Haufendörfern des Vintschgaus verleiht er zur Blütezeit mit seinen dichten weißen, oft leicht ins Rosa fließenden Blüten ein besonderes Flair.
Der Name „Palabirne” (in deutschen Landen als „Apotheker-Birne” bekannt) wird 1755 das erste Mal in einem churburgischen Dokument erwähnt, und zwar mit der Bezeichnung „Pilli-Palli-Birne”. Die Palabirnen selbst sind mittelbauchig und ungleichförmig, sie haben eine glatte Schale mit grüner Grundfarbe und roter Backe, sie schmecken honigartig süß, aber da sie zu Steinzelligkeit neigen und ihre Festigkeit sich sehr rasch abbaut (wegen des zu geringen Vitamin-C-Gehaltes), wird die Palabirne fast nur lokal verwendet. Seit einigen Jahren werden von Obervintschger Bäckern den Vintschger Paarln kleine Palabirnenstücke beigemengt und daraus ergibt sich ein wunderbares Vollkornbrot, das aufgrund des hohen Fruchtzuckeranteils der Palabirne auch für Diabetiker geeignet ist.

20. August 2018 / P

P wie PFARRER, PRIESTER und DIAKONE

die in den Pfarreien der Gemeinde Mals ansässig, respektive tätig sind (die Mönche des Klosters Marienberg sind unter „M” angeführt. Stand Oktober 2012): Pfarrei Mals: Pfarrer (und Dekan des Dekanats Mals) Stefan Hainz, Kooperator Josef Augsten, Kurat Jakob Aufderklamm. Diakone: Norbert Punter und Luigi Piergentili. Pfarrei Burgeis und Ulten: P. Martin Angerer OSB Pfarrei Laatsch: …
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20. August 2018 / P

P wie PLANEIL

Fraktion von Mals: Der Weiler Planeil – die alte Schreibweise ist Planail, im Dialekt als Planoal ausgesprochen – ist ein typisches romanisches Haufendorf, das 1258 das erste Mal schriftlich erwähnt wird und das auch nach den Bränden der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts seinen Charakter bewahrt hat. Der Name kommt vom lateinischen „Planeola” ab, was …
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20. August 2018 / P

P wie Karl PLATTNER

Fresko von Karl Plattner
Fresko von Karl Plattner beim Familiengrab

international bekanntester Maler Südtirols, geboren am 13. Februar 1919 in Mals und verstorben am 8. Dezember 1986 in Mailand. In seinem Geburtsort Mals sind die Grundschule und ein kleiner Platz nach ihm benannt. Auf dem Friedhof von Mals befinden sich zwei seiner Werke: Eines ist die Darstellung am Kriegerdenkmal, das andere befindet sich auf dem Familiengrab der Familie Plattner, wo auch der Künstler selbst beigesetzt ist.

Fresko von Karl Plattner
Fresko von Karl Plattner beim Kriegerdenkmal des Friedhofs von Mals.
20. August 2018 / P

P wie PLAWENN

Der Weiler Plawenn, 1725 m hoch gelegen, ist, rechtlich gesehen, keine eigene Fraktion der Gemeinde Mals, sondern eine „Interessentschaft”. Der Name kommt aus dem Indogermanischen „plowis” = „spülen, schwemmen”, Plawenn heißt also „Schwemmgebiet”. Seehöhe: 1.725 m Einwohner: ca. 50 Sehenswürdigkeiten und Besonderheit: Als Besonderheit kann Plawenn mit dem höchsten Adelssitz Europas aufwarten, der vom uralten …
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3. Juli 2018 / P

P wie POLIZEI

Siehe unter O wie ORDNUNGSKRÄFTE

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