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Mals im Vinschgau von A – Z

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10. August 2018 / L

L wie LABYRINTH

Labyrinth aus Marmor am Sonnenberg von Mals
Das Marmorlabyrinth am Sonnenberg von Mals

2010 wurde das erste Vintschger Sonnenlabyrinth aus Laaser Marmorsteinen am Sonnenberg von Mals, in der Nähe des ehemaligen Schießstandes, angelegt. Ideengeber waren Petra Gamper und Karl Perfler, verwirklicht wurde das Labyrinth mit Hilfe der Fraktion Mals (unter dem Vorsitz von Armin Plagg), des Bildungsausschusses der Gemeinde Mals (unter dem Vorsitz von Dr. Sibille Tschenett) und des Kulturvereins „Der Blaue Kreis” (unter dem Vorsitz von Hans Perting).

7. August 2018 / L

L wie LANDLIBELL

Im Landlibell Kaiser Maximilians vom 23. Juni 1511, einer Urkunde, in der der Kaiser – im Einvernehmen mit den Tiroler Landständen – festlegte, dass und wie die Stände zur Verteidigung des Landes Kriegsdienste zu leisten hatten, liegt in gewisser Weise das Tiroler Schützenwesen begründet. Das Landlibell bildete einen Teil der Tiroler Landesverfassung und regelte auch …
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10. August 2018 / L

L wie LANGKREUZ

Langkreuz auf der Malser Haide
Das Langkreuz auf der Malser Haide, im Hintergrund das Ortlermassiv

auch Confinkreuz oder Grenzkreuz genannt, wird 1258 das erste Mal erwähnt und markiert die nördliche Grenze der Gemeinde Mals zur Gemeinde Graun.
Es war sowohl die Gerichtsgrenze zwischen den Landsprachen (den sogenannten Teidingen = Gerichtssitzungen) von Mals und Nauders, dann der landesfürstlichen Gerichte Mals-Glurns und Nauders, dann der Bezirkshauptmannschaften Meran und Landeck, respektive Landeck und Schlanders. 1648 wurde es neu errichtet, 1744 nochmals erneuert, 1834 wird es als zerfallen beschrieben und das gegenwärtige Langkreuz wurde 1950 neu aufgestellt.

10. August 2018 / L

L wie LICHT

Am 17. Dezember 1903 gibt es das erste Mal elektrisches Licht in Mals, die Pfarrkirche wird beleuchtet. Im Kloster Marienberg werden über 200 Lampen installiert, das Kloster „leuchtet in der Nacht” und die Bevölkerung „pilgert” von weit her, um das „Wunder” zu bestaunen.

10. August 2018 / L

L wie LICHTENEGG

Herrschaftlicher Ansitz am Hauptplatz von Mals, in der heutigen Ansicht von 1523. Fassadenmalerei vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Über dem Eingangstor befindet sich ein Marmorrelief von 1799, das den hl. Florian darstellt. Im Erdgeschoss, sowie im ersten und im zweiten Stock befinden sich große Mittelsäle mit Netzgratgewölben aus dem 16. Jahrhundert, am Giebel befinden sich …
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10. August 2018 / L

L wie LITERATURTAGE MALS – LITERATUR an der GRENZE

Seit einigen Jahren organisieren Hans Perting („Der Blaue Kreis”) und Dr. Sibille Tschenett (zurzeit Vize-BMin und Vorsitzende des „Bildungsausschusses Mals”) die „Literaturtage Mals”. Z.B.: 2006 waren sechs junge Lyrikerinnen am Zug, 2008 zehn junge Prosaschreiberinnen und -schreiber, 2010 ein „Literarisches Sextett” (mit Felix Mitterer, Bettina Galvagni, Hellmuth Karasek, Selma Mahlknecht, Herbert Rosendorfer und Kathrin Mayr), 2012 waren sogar vierzehn Autorinnen und Autoren anwesend, und die „Literaturtage 2014” sind bereits in Planung. Programme und Geschichte der „Literaturtage Mals – Literatur an der Grenze”, siehe unter: www.der-blaue-kreis.com.

Literaturtage Mals 2010
Literaturtage 2010. v.l.n.r.: Felix Mitterer, Herbert Rosendorfer, Hellmuth Karasek, Hans Perting, Kathrin Mayr, Bettina Galvagni, Selma Mahlknecht
10. August 2018 / L

L wie Piz LUN oder Spitzige LUN

Gipfelkreuz des Piz Lun
Gipfelkreuz und Stoanmandln auf dem Piz Lun, im Hintergrund das Ortlermassiv

der Hausberg von Mals. Der Sprachwissenschaftler Andrea Schorta deutet die Herkunft des Namens so: Lateinisch: Villa = Dorf, daraus: rätoromanisch: Vilan = zum Dorf gehörig. Die gar nicht so Spitzige Lun wäre dann einfach der Malser Hausberg, Piz Vilan = Piz Lun. Im Deutschen verballhornt zu „Spitzige Lun”.

7. August 2018 / M

M wie MALS

Von einigen Namensforschern wird der Name Mals wie folgt abgeleitet: „Mallum” = „Mal” = „Thingstätte, Gerichtsplatz.” Zutreffender als die germanische Ableitung dürfte jedoch die keltische Wurzel „mal” = „Berg” (aber auch „Almleger”, „Almstaffel”) sein. Eine dritte Version lässt Mals vom Wälischen „maw” = „groß, ausgedehnt” und „ilys” = Wohnung kommen. Nordöstlich von Mals, liegt Malettes, …
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14. August 2018 / M

M wie MALSEGG

Ansitz in der Verdroßstraße in Mals. Um 1450 ist die Adelsfamilie Schweiggl zu Malseck Inhaberin dieses Ansitzes. Im 16. Jahrhundert ging er an die Herrn von Schlandersberg, später an die Edlen von Köstlan, dann an die Freisassen von Plawenn und 1782 an die Grafen Khuen-Belasi über. 1798 erwirbt die heute noch darin wohnende Familie Dietl den Ansitz Malsegg. Im Erdgeschoß befindet sich eine gewölbte Halle mit gemauertem Treppenaufgang. Im ersten und zweiten Stock ein breiter Mittelgang mit Netzgratgewölbe über schildchenförmigen Konsolen. Der Erkeranbau stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Ensemble Malsegg (rechts) und Goldegg (links)
Ensemble Malsegg (rechts) und Goldegg (links). Im Hintergrund St. Martin, Fröhlichsturm und Pfarrkirche.
14. August 2018 / M

M wie MALSER BERG

Unter Malser Berg verstand man früher die Malser Haide und das Seengebiet des Vintschger Oberlandes bis hin nach Nauders.

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